Low-Carb Franzbrötchen

LowCarb Franzbroetchen

Süßes Zimtgebäck aus Hamburg 🙂

Die meisten kennen diese Hamburger Delikatesse nicht. Aber alle Hamburger kennen es sehr wohl und ich habe es kennengelernt, als ich dienstlich für 3 Monate in Hamburg war. Damals habe ich von diesen leckeren Zimt-Stückchen täglich mindestens 2 Stück verdrückt 😀 Und seit Ewigkeiten wollte ich sie in LowCarb umwandeln, damit ich endlich wieder in den Genuss komme, denn in herkömmlicher Form, ist das Hefe-Zimtgebäck die reinste Zuckerbombe.

Ich ersetze beim Backen grundsätzlich alles durch Mandelmehl. Da Mandelmehl aber , anders als Weizenmehl, glutenfrei ist, kann man bei einem Hefeteig das Weizenmehl nicht einfach austauschen. Gluten macht es nämlich erst möglich, dass Hefeteig aufgeht, weil das Gluten ein Netzwerk von kleinen Mauern bildet, das Gase und Wasserdampf im Teig gefangen hält. Außerdem ist Gluten ein Bindemittel im Teig und macht es einfacher, ihn zu verarbeiten. Backwaren mit Mandelmehl halten weniger gut zusammen als Teig, der mit Weizenmehl zubereitet wurde. Daher musste ich etwas länger rumprobieren aber es hat letztendlich funktioniert. Einzige Unterschiede: die Form ist nicht ganz wie beim Original und durch das Mandelmehl sind sie etwas dunkler. Ändert aber meiner Meinung nach nichts am Geschmack 🙂

Und hier ist es nun:

Das Low-Carb Franzbrötchen

Folgende Zutaten brauchst du für 6-7 Franzbrötchen:

Zutaten für den Teig:

Zutaten für den Belag/die Füllung:

So wird`s gemacht:

Der Teig:

        • Hefe kleinbröseln und mit dem lauwarmen Wasser und Xucker vermixen, 15 Min. „gehen“ lassen (warmer Ort, z.B. Gefäß in warmes Wasser stellen).
        • Alle Zutaten nacheinander zu der Hefe-Wasser-Mischung dazugeben und mit einem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten (wenn der Teig zu fest wird, noch etwas Wasser dazugeben).
        • Den Teig ausrollen (relativ dünn; etwas größer als ein Backblech).

Die Füllung

        • Margarine kurz in der Mikrowelle erhitzen, dann den ausgerollten Teig damit bestreichen.
        • Die Xucker-Zimt-Mischung über den bestrichenen Teig streuen (etwas davon übrig lassen, – damit werden die Franzbrötchen am Ende von oben noch bestreut)

Dann den Teig zusammenrollen (3-4 Mal um die Mitte gerollt). Damit die Franzbrötchen ihre typische Form bekommen, darf diese Rolle nicht zu dick sein.

Franzbrötchen formen

Die Rolle dann in 3-4cm breite Stücke schneiden und mit einem Holzlöffelstiel o.ä. fest auf die Franzbrötchen pressen. Nun die Brötchen von oben mit etwas Margarine bestreichen und den Rest der Xucker-Zimt-Mischung oben drauf streuen.

Dann die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 175 Grad (Umluft) für 15-20 Minuten backen. Die Backzeit ist abhängig von der Größe der Franzbrötchen.

Nährwerte Low-Carb-Franzbrötchen im Vergleich

Du siehst: ich passe meine Lieblingsrezepte immer entsprechend an und muss also nie auf irgendetwas verzichten 🙂

Und wie gesagt: in fast allen Rezepten lässt sich Weizenmehl (Dickmacher) einfach durch Mandelmehl ersetzen. Da Mandelmehl aber deutlich mehr Flüssigkeit als andere Mehle absorbiert, muss man manchmal die Menge der Flüssigkeit aus den Rezepten erhöhen. Und ansonsten einfach etwas rumprobieren 🙂

Haushaltszucker lässt sich aber definitiv ohne weitere Rezeptänderungen immer durch Xucker oder Xucker light ersetzen.

Und wenn du noch mehr Anregungen brauchst oder ganz individuelle Tipps zu deiner Ernährung, stehe ich dir gerne auch persönlich für all deine Fragen zur Verfügung 🙂 Klicke hier, wenn du erfahren möchtest, wie du mich erreichen kannst.

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  1. Malin
    Malin18-01-2018

    Ohhhh ich liebe Franzbrötchen,

    Hast du die schon mal vegan zubereitet??? Und wenn ja, womit hast du die Eier ersetzt?

  2. Jacqueline
    Jacqueline04-08-2015

    Hallo V-REENA und Hallo an alle anderen!
    Ich habe mich in letzter Zeit viel mit Ernährung und besonders mit Nahrungsmitteln die andere (nicht so gute) ersetzen können auseinander gesetzt. Dein Blog ist Super, hier findet man viele wirklich hilfreiche Informationen! Es ist schön mehr über seinen Körper zu erfahren! Die Rezepte sind klasse.
    Ich habe mein Mandelmehl immer bei der Ölmühle Solling bestellt und bin dort jetzt auf Chiamehl gestoßen! (Mit Chiasamen habe ich mich auch beschäftigt und eine super Chia Marmelade mit Xucker (kein Gelierxucker, habe den Xucker nur zum süßen benutzt und die Chiasamen zum „gelieren“)

    Hier ein Auszug aus der Chiamehl beschreibung:
    Das hohe Wasserbindevermögen und die kleistrige Beschaffenheit der gequollenen Chiasamen wirkt sich günstig auf die Teigbereitung von glutenfreien Broten und Backwaren aus, denn es hält den Teig zusammen, so dass er durch Backtriebmittel (Backpulver und Hefen) aufgehen kann, wie wir es sonst nur von glutenhaltigen Getreidemehlen (Weizen, Roggen, Dinkel) her kennen.

    Ich denke dass ein gewisser Teil des Chiamehls das problem mit dem Mandelmehl+Hefe beheben könnte!
    Vielleicht willst du es mal ausprobieren, bei der Ölmühle Solling gibt es auch noch viele andere super Produkte! https://www.oelmuehle-solling.de/

    Viele Grüße aus Köln,
    Jacqueline

    • Jacqueline
      Jacqueline04-08-2015

      *Und außerdem ist Chiamehl (so wie die Chiasamen) reich an Omega-3-Fettsäuren, Eiweiß und Ballaststoffen. Das würde sich somit positiv auf die Backwaren auswirken 🙂

    • V-Reena
      V-Reena11-08-2015

      Hey Jacqueline,
      freut mich, wenn es dir hier in meinem BLOG gefällt 🙂 Die Ölmühle Solling kenn ich auch aber das mit dem Chiamehl ist mir neu. Vielen Dank für den Tipp! 🙂 Werde ich bei der nächsten Backaktion mal testen 🙂
      Viele liebe Grüße
      V 🙂

  3. Petra
    Petra12-03-2015

    Hi, ich hab mal eine doofe Anfängerfrage. Kann ich einfach Mandeln ohne braune Haut ganz fein mahlen und somit Mandelmehl herstellen??

    LG Petra

    • V-Reena
      V-Reena16-03-2015

      Hallo Petra, man kann zwar Mandelmehl selbst herstellen aber das ist ein großer Aufwand. Denn einfach nur Mandeln mahlen gibt zum einen nicht die benötigte Konsitenz und zum anderen kann man die gemahlenen Mandeln nicht entölen. Und da liegt der Hauptpunkt der Konsitenz, um es als Mehlersatz verwenden zu können und nicht zu viel Fett mit im Spiel zu haben.
      LG V 🙂

  4. Petra
    Petra04-12-2014

    Wäre cool davon auch noch mal eine glutenfreie Variante zu sehen:)

    • V-Reena
      V-Reena04-12-2014

      Petra, das wird schwierig, denn ohne Gluten funkrioniert es leider nicht, bzw. habe ich dafür leider noch keine Lösung gefunden.
      LG V-Reena

      • jacky
        jacky13-03-2016

        Guarkernmehl Xanthan, Pfeilwurzelstärke, Johannisbrotkernmehl sollen alternativen für glutenfreies backen sein

  5. aline
    aline30-11-2014

    Hey Verena,
    Danke für das Rezept und die Tipps. Vor allem zum Mandelmehl. Im Bio Laden kosten 250g um die 8€. So viel ist mir kein Gebäck oder Kuchen wert. Lieber hätte ich verzichtet, da ich eh selten Süßes esse.

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